5 Tipps von 5 Reichen für 2018: Der Schlüssel zum Erfolg

Auf gute Tipps und wertvolle Ratschläge wollen wir natürlich auch im neuen Jahr 2018 nicht verzichten. Die Vorsätze sind frisch gebacken und wir sind fest überzeugt, dass es dieses Jahr ganz sicher damit klappt, diese auch wirklich einzuhalten.

Ich mag die Stimmung an den ersten Tagen im neuen Jahr besonders, obwohl sich nur eine winzige Zahl im Datum ändert, ist der Einfluss auf unsere Gefühle enorm. Neues Jahr neues Glück, neue Möglichkeiten, neue Hoffnung – an dieser Stelle möchte ich Dir von Herzen eine wunderbaren Start ins 2018 wünschen!

Die Gefühle zum Jahresbeginn lassen viel Raum für Sinnierungen. Was wird sich verändern? Soll ich etwas verändern und wenn ja, was genau? Viele Fragen tun sich auf und ich habe mir aus diesem Anlass erlaubt, einen etwas spezielleren Denkanstoss für Dich vorzubereiten:

Was würdest Du tun wenn Geld in Deinem Leben keine Rolle spielen würde?

Hast Du Dir diese Frage einmal gestellt? Was würdest Du tun? Um Dich in diese Situation hineinzuversetzen ist es von Vorteil sich einmal das Szenario vorzustellen.

Szenario-Denken

Lies die Frage nochmals durch und versetze Dich nun in das folgende Szenario: Dein Konto ist immer voll… Wenn Du Geld abhebst füllt sich der Betrag gleich wieder auf. Du könntest tagein tagaus tun worauf immer Du Lust hättest. Wie würde sich das für Dich anfühlen? Bevor Du weiter liest, versuche die Augen kurz zu schliessen und Dir diese Situation vorzustellen.

 

nicht schummeln 😉

 

Und, wie fühlt sich das an? Bist Du glücklich? Riechst Du die Freiheit? Was für Wünsche kannst Du Dir damit erfüllen?

Stelle Dir nun die Situation 2 Jahre später vor. Du hast Dir nun alle Wünsche erfüllt: Du warst auf Weltreise, Du hast Dir nicht nur einen sondern gleich drei Lamborghinis gekauft in der Farbe passend zu jedem Nagellack oder jedem Baseball cap. Du hast ein tolles Haus mit Pool mit Sicht auf’s Meer, einen See oder die Berge (oder alles zusammen) und natürlich die neusten Gadgets.

Wie fühlt sich das jetzt an 2 Jahre später? Noch immer toll, unbeschwert, aufregend und befreiend? Oder eher monoton und langweilig? Dass ich hier das Wort «langweilig» bewusst benutze hat einen Grund:

In meinem kurzen jungen Leben habe ich bisher 5 Menschen getroffen, die sich bis an ihr Lebensende nicht mehr um Geld sorgen müssen.

Sie haben also den Denkprozess den Du vorhin durchgemacht hast nicht fiktiv durchgespielt, sondern das ist für sie die Wirklichkeit. Im nachfolgenden Abschnitt kannst Du tiefer in dieses Thema eintauchen, ich habe nämlich etwas ganz Spezielles für Dich vorbereitet: Die fünf finanziell unabhängigen Menschen haben aus dem Nähkästchen geplaudert und mir sowohl ihre Probleme wie auch den Schlüssel zum Erfolg verraten.

Reichtum: von Aussen wunderbar und von Innen?

Ich will Dir zeigen, dass Reichtum von aussen meistens wunderbar aussieht, wenn man aber hinter die Fassade sieht tun sich enorme Probleme auf. So gut sich dieser Reichtum in der vorigen Übung auch anfühlt, Du hast dabei eventuell die damit verbundenen Probleme ausser Acht gelassen. Welche Probleme bitte? Fragst Du Dich vielleicht. Aus den Gesprächen mit diesen 5 finanziell unabhängigen Menschen konnte ich vieles mitnehmen, und ich kam auch in den Genuss etwas mehr über ihre Probleme zu erfahren. Soviel vorab:

Es sind Probleme die man als Normalverdiener nur selten hat und sie sind um einiges schlimmer, als ich es mir vorgestellt habe.

Bevor ich Dir den Schlüssel zum Erfolg verrate möchte ich Dich in die Problemwelt dieser 5 Menschen, nennen wir sie hier die Big 5 («big five») einführen. Man soll ja das Jahr bekanntlich gut beginnen, ich finde es schadet jedoch nicht auch etwas pragmatisch ins neue Jahr zu blicken.

Die Probleme der Big 5

Ja, reiche Menschen haben auch Probleme! Auf Instagram tummeln sich bekanntlich viele reiche Leute, die mit ihren Häusern, Yachten und Autos protzen. Hinter die Fassade sieht jedoch kaum jemand. Glaub mir, dass willst Du auch nicht, denn die Probleme sind enorm.

Während den Gesprächen sind mir 7 Probleme aufgefallen, die diese fünf reichen Menschen zum grossen Teil gemeinsam haben:

  • 4 von 5 waren früher einmal glücklich verheiratet und sind jetzt geschieden
  • Alle 5 müssen sich wöchentlich mit Behörden und Anwälten befassen. Klagen? Gerichtsverfahren? Betreibungen? Alles purer Alltag
  • Alle 5 sind fest davon überzeugt, dass sie nur viele Freunde haben weil sie reich sind
  • Alle 5 haben Probleme mit der erweiterten Familie. Alle Familienmitglieder wollen etwas von ihrem Geld, sie finden, dass ihnen definitiv ein Anteil zusteht
  • 3 von 5 wünschen sich, sie hätten ihren Reichtum niemandem verraten
  • Alle 5 wurden bereits von Betrügern heimgesucht
  • Bei 4 von 5 wurde schon mehr wie 2x eingebrochen

Natürlich gibt es auch eine schöne Seite, aber diese kannst Du Dir auch selber ausmalen, wie die Übung zu Beginn gezeigt hat. Ich möchte Dir hier einfach aufzeigen, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt.

So! Genug über die negativen Aspekte der Reichen geredet, wir fangen schliesslich ein neues Jahr an und ich bin sehr erfreut, dass ich Dir im nachfolgenden Abschnitt den wichtigsten Tipp der “Big 5” und somit den Schlüssel zum Erfolg weitergeben darf:

Du musst Dein Denken ändern

Was ist denn bitte an meinem Denken so falsch? Habe ich mich gefragt. Also ernsthaft? Soll etwas diese Denkhürde uns den Weg zum Erfolg ebnen? Ja ich habe dann erst mal lauthals gelacht…und es nachher zutiefst bereut. Denn was danach kam war ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht.

Bist Du bereit mit Hilfe der nachfolgenden Denk-Tipps Deinem Leben neuen Schwung zu geben und eine nachhaltige Veränderung zu erzielen? Hier sind sie, die 5 Tipps mit dem Schlüssel zum Erfolg:

5 Tipps von den “Big 5”: Das ist der Schlüssel zum Erfolg

Tipp Nr. 1: Fühle Dich wohl mit Risiken

Wer nie ein Risiko eingeht, muss sich auch nicht wundern, wenn eines Tages die Ernüchterung eintritt und man feststellen muss, dass andere Leute mehr aus ihrem Leben gemacht haben. “Hätte ich doch nur…” ist ein Satz den ich einfach viel zu oft höre und ich habe mir geschworen: Lieber etwas riskieren und dann sagen können: “Leider hat es nicht geklappt” oder “ich habe zu viel riskiert”, als dass ich da sitze und mir denken muss was alles hätte sein können.

Tipp Nr. 2: Verlasse Deine Komfortzone so oft wie möglich

Zum Thema Komfortzone habe ich Dir hier einen tollen Blogbeitrag von Ben (vom Blog anti-uni) verlinkt, er zeigt Dir genau auf was die Komfortzone ist und gibt Dir 7 Methoden, wie Du es schaffst, diese zu verlassen.

Hier ist ein kleiner Ausschnitt: “Unsere Komfortzone ist unsere Wohlfühlzone. In ihr fühlen wir uns wohl und sicher. Wenn wir etwas machen wollen, was wir noch nie zuvor gemacht haben, dann liegt das meist außerhalb unserer Komfortzone. Dinge die außerhalb unserer Komfortzone liegen, machen uns Angst. Daher vermeiden wir sie oder zögern sie hinaus.”

Klicke hier um zum Beitrag zu gelangen

Tipp Nr. 3: Ersetze Unterhaltung durch Bildung

Netflix Abende sind wunderbar und es soll wirklich jeder in den Genuss von Fernsehabenden kommen aber bitte lass diese Unterhaltung nicht Dein Leben bestimmen. Ersetzte 1-2 Abende pro Woche mit einer Aktivität, die Dich wirklich weiterbringt. Besuche einen Sprachkurs, eine Weiterbildung oder baue einige Leseabende in Deinen Wochenrhytmus ein.

Tipp Nr. 4: Setze dir konkrete Ziele: Tages, Wochen und Jahresziele

Es reicht leider nicht, seine Ziele im Kopf ab und zu wieder aufzurufen. Am besten schreibst Du sie in ein schönes Notizbuch. Verwende dabei positive Formulierungen wie beispielsweise: Dieses Jahr schaue ich zu mir selbst und auf meine Gesundheit. Eine nicht so ideale Formulierung ist beispielsweise: Ich werde nicht mehr rauchen. Unser Gehirn tut sich leider etwas schwer mit Verneinungen. Ebenfalls wichtig sind direkte Befehle, dabei ist vor allem zu beachten keine wenn…dann Sätze zu bilden, denn diese sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ein Beispielsatz hierfür wäre: Wenn ich mein Studium abgeschlossen habe dann treibe ich mehr Sport. Sage Dir stattdessen: Ich schliesse mein Studium ab und gleichzeitig tue ich mit Sport etwas Gutes für meinem Körper.

Tipp Nr. 5: Arbeite härter als alle anderen

Mit hart Arbeiten ist nicht etwa gemeint, dass Du Überstunden leisten sollst bis zum Umkippen. Wenn Du täglich Deine Komfortzone verlässt und jede Woche daran arbeitest Unterhaltung durch Bildung zu ersetzen, dann arbeitest Du automatisch härter als alle anderen: nicht in Deinem Job aber an Dir selbst. Es geht hier um Dein persönliches Wachstum.

Kleiner Exkurs zu Tipp Nr. 5: Meine Definition von «härter arbeiten»

Seien wir ehrlich: wie oft kommst Du im Job an Deine Grenzen? Irgendwann holt Dich der Alltag ein und Du lernst nicht mehr so viel wie am ersten Arbeitstag. Das ist ganz normal, aber jetzt geht es eben genau darum, dass Du Dir die Herausforderungen ausserhalb Deiner Arbeit suchst. Mache nicht Deinen Chef verantwortlich, wenn Du nicht gefördert wirst, fördere Dich selbst!! Dein Arbeitgeber kann Dir keine Perspektive geben? Dann hol Dir Deine Perspektive selbst! Mach Deinen Bürojob oder was auch immer Du sonst arbeitest, mach es gut und gewissenhaft aber es muss nicht die Erfüllung sein. Hol Dir die Erfüllung anderswo, dort kannst Du in der Freizeit Deine Batterien aufladen und mit neuem Elan in den Büroalltag zurückkehren.

Ich beispielsweise befasse mich seit 10 Jahren mit der spanischen Sprache. Ich besuche dafür alle zwei Wochen einen Konversationskurs. Bei fast jeder Lektion komme ich entweder mit meinem Vokabular oder mit der Grammatik an meine Grenzen. Es ist anstrengend, aber zugleich auch unglaublich bereichernd, denn durch die Anstrengung verlasse ich immer wieder meine Komfortzone. Nur durch das Begehen von Fehlern und dem daraus resultierenden Lernprozess kann ich mich darauf verlassen eines Tages die Sprache perfekt zu beherrschen.

Fazit:

Es ist spannend, sich einmal gedanklich in die Welt der Reichen zu verirren. Beachte jedoch dabei auch die Probleme, die Reichtum nach sich ziehen und deren Konsequenzen. Wenn ich also bereit sein muss für Geld und Reichtum einen Familienstreit und Freundschaften zu riskieren und mich dazu noch wöchentlich mit meinen Anwälten treffen muss, bleibe ich doch lieber da wo ich jetzt bin.

Beide Seiten der Medaille zu kennen haben mich persönlich bereichert. Zudem bin ich dankbar für die Erkenntnis, dass ich mein Denken ändern muss um am Erfolgshebel überhaupt etwas drehen zu können und überhaupt: Ist es wirklich so schlimm Normalverdiener zu sein? Nein. Normalverdiener haben auch ihren Reichtum. Wir alle sind reich an

  • Erlebnissen
  • Freundschaften
  • Liebe: Ich meine echte, wahre Liebe
  • Erfahrungen und
  • Wissen

Was haben alle diese – meiner Meinung nach völlig unterschätzten – Reichtümer gemeinsam? Man kann sie mit keinem Geld der Welt kaufen.

Ich wünsche Dir auf der Suche nach wahrem Reichtum vor allem eines: die Erkenntnis, dass Du schon alles hast um glücklich zu sein.

Happy 2018 – Let’s rock!

 

Corinne Brecher

Corinne Brecher

Dein Ziel ist meine Mission: Finanziell stark als Frau durch die Welt zu gehen hat mir unglaublich viele Türen geöffnet. "Wenn Du immer nur tust was Du schon kannst, bleibst Du immer das was Du schon bist."
In diesem Sinne: Lass' uns loslegen!
Corinne Brecher