7 Gründe, warum Investieren für Frauen unverzichtbar ist (Teil 1)

«Mein Körper ist mein Kapital» sagen Models so schön. Tja zu dumm nur, wenn das Kapital eines Tages alt und schrumpelig ist und keine Scheinchen mehr einbringt. Geldscheine werden zwar auch schrumpelig, wenn man sie verknittert. Alt werden sie höchstens in Bezug auf ihr Design. Zum Glück haben wir Schweizer gerade viel Geld in ein neues Banknoten-Design investiert, #wirsindtrendy. Ironie aus.

Ein Körper kann riechen, Geld auch. Geld kann bekanntlich sogar stinken. So oder so liebe Ladies, der Zeitpunkt wird kommen, wo Beauty, Fashion und das eigene Erscheinungsbild nicht mehr so wichtig sind im Leben. Geld wird immer wichtig bleiben. Immer.

Ja, Du kannst auch ein Model sein

“Aber warum kümmern sich dann Frauen nicht früher um ihr eigenes Geld?” hat mich kürzlich ein Freund gefragt. Tja, das frage ich mich auch, denn in Bezug auf Geld gibt es eine tolle Nachricht: Wir Frauen können alle Models sein und zwar sogenannte role models, zu Deutsch “Vorbilder”. Oder soll ich lieber Influencer sagen? Nee lass mal.

Halten wir also fest, die Menschheit braucht Vorbilder. Influencer braucht es meines Erachtens so viele wie diese lästigen Sandkörner, die uns im Bett während dem Strandurlaub den Schlaf rauben. Also gar keine.

Was macht ein wahres Model/Vorbild aus?

Die Welt braucht Menschen die nach gutem Wissen und Gewissen einen Schritt weitergehen als andere und sich aus der Komfortzone bewegen.

Vorbilder tragen gerne auch das Attribut «erfolgreich». Mit erfolgreich verbindet manch einer auch den geldwerten Aspekt. Warum also nicht alles kombinieren? Geld + Vorbild + Erfolg? DAS ist für mich ein wahres Model. Eine Frau, die dank ihrem klugen Umgang mit Geld ein Vorbild für alle ist und erfolgreich und unabhängig die finanziellen Hürden des Lebens meistert. Selbstbewusst und mit einer wichtigen Mission im Gepäck: Ladies, Zeit zu investieren!

Warum ist Investieren wichtig?

Warum investieren so wichtig ist, erklärt Antonia Grohmann, Expertin für finanzielle Entwicklung beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW): „Für Frauen ist das Thema noch wichtiger als für Männer. Denn sie haben andere Lebenswege: Statistisch leben sie länger, haben öfter Erwerbsunterbrechungen und verdienen weniger“.

In diesem ersten Teil schauen wir uns zunächst 4 von 7 Gründen an, warum Kapitalanlagen speziell für Frauen von grosser Relevanz sind. Wenn ich Dir hier gleich alle 7 Gründe an den Kopf werfe, könnte Dich das hart treffen. 😉 Ein kleiner Scherz am Rande natürlich, wobei ich Dir wirklich sagen muss, dass ich es sehr ernst meine wenn ich sage: Investieren ist nicht nur ein Hobby, es ist eine Lebensaufgabe.

“Mein Gott Corinne, Du übertreibst mal wieder masslos”, höre ich schon die eine oder andere Freundin zu mir sagen. Aber nein, meine Lieben. Investieren ist nicht masslos, sondern etwas, dass ich Dir/Euch Ladies ans Herz legen möchte. Die Wichtigkeit des Investierens wird vor allem gerne von Frauen unterschätzt.

4 von 7 Gründen, warum Investieren für Frauen unverzichtbar ist

Nachfolgend erfährst Du in einem ersten Teil 4 Gründe, warum Investieren für Frauen unverzichtbar ist. Im zweiten Teil, den ich Mitte September publizieren werde, kommt es noch etwas dicker. Dann liefere ich Dir nochmals 3 Gründe obendrauf, um Dich vollends überzeugen zu können, dass genau JETZT der Zeitpunkt gekommen ist, um richtig loszulegen: Der Zeitpunkt um Deine Finanzen und damit Dein Leben und Deine Unabhängigkeit in die eigenen Hände zu nehmen und voll durchzustarten in Richtung finanzieller Freiheit.

So, genug um den heissen Brei geredet, hier kommen 4 von 7 Gründen, warum Du gleich heute mit dem Investieren anfangen solltest:

Grund 1: Lebenserwartung – Frauen leben länger als Männer

Der erste Grund, warum Frauen sich für Anlagen interessieren sollten ist ihre Lebenserwartung.

Statistisch gesehen leben Frauen rund 3-4 Jahre länger als Männer. Da die Kosten im Alter grundsätzlich rapide ansteigen, ist es umso wichtiger für die letzten Lebensjahre genügend Geld zur Verfügung zu haben.

Altersarmut ist weit verbreitet, doch in der Schweiz wird dieses Thema noch immer unter den Teppich gekehrt. Der Verlust eines Ehe- oder Lebenspartner ist unglaublich schmerzlich, wenn dann noch finanzielle Probleme hinzukommen wird der Lebensabend zum Albtraum.

Um einen Privatkonkurs abzuwenden gibt es vielerlei Möglichkeiten, die meisten sind jedoch kostspielig. Deshalb lege ich Dir ans Herz, lass es nicht so weit kommen, dass Du im Alter auf Deinen Ehepartner finanziell angewiesen bist. Die wohl einfachste Möglichkeit ist die Eröffnung eines Vorsorgekontos (Säule 3a und/oder 3b) und sobald Du über 25 Jahre alt bist, solltest Du auch einen Einkauf in die Pensionskasse (2. Säule) mit Deinem Arbeitgeber besprechen.

Grund 2: Einkommensunterschied

Ich muss Dir sicher nicht sagen, dass Frauen rund 20% weniger verdienen als Männer, auch wenn sie den haargenau gleichen Job ausüben, die gleiche Anzahl Jahre Berufserfahrung und die gleiche Ausbildung mitbringen. Dazu gibt es genug Studien und Reportagen.

Die Ausgangslage sieht also wie folgt aus: Ladies, wir sind am A****.

Ich will wirklich den Teufel nicht an die Wand malen aber es geht beim Einkommensunterschied doch um eine beträchtliche Stange Geld, die uns Frauen irgendwann fehlen wird. Und damit meine ich nicht das Geld, dass dir fehlt zur Designerhandtasche Deiner Träume, nein. Es geht hier um Geld, mit dem Du Deinen Lebensunterhalt irgendwann bestreiten musst.

Frauen arbeiten öfters teilzeit als Männer und genau aus diesem Grund können Frauen später auch viel weniger Geld aus ihrer Pensionskasse auslösen. Insofern der Ehe- oder Lebenspartner nicht für die Frau miteinbezahlt (ja richtig gehört, das sollte nämlich so sein, falls die Frau sich dazu entschlossen hat Vollzeit Hausfrau und Mama zu sein) muss diese Lücke unbedingt bis zum Pensionsalter gefüllt werden um den bisherigen Lebensstandard auch im hohen Alter weiterführen zu können.

Wir Frauen sind demnach umso mehr gefordert, eine Lösung zu finden, wie sich unser hart erarbeitetes Geld über die Jahre vermehren kann. Nur mit dem Schritt an den Kapitalmarkt kannst Du sicherstellen, dass Du auch im Alter nicht unter dem Existenzminimum leben musst.

Grund 3: Lohnerhöhung wird zur Nebensache

Wenn ich dann (irgendwann im Jahr 2055) mal genug verdiene, dann fange ich an zu investieren. Wenn, wenn wenn… Ladies ganz ehrlich, ich kann es nicht mehr hören. WENN es also ein Wort gibt, dass Du aus Deinem Wortschatz streichen solltest, dann ist es das Wort «wenn».

Anders gesagt, es gibt einen Grund für wenig Vermögen und der heisst Aufschieberitis. Sport treiben? Ja sobald das Wetter besser ist. Finanzbildung? Ja mal gucken, wenn ich dann älter bin. Aufschieberitis kostet Dich bares Geld. Die Aussage «Ich investiere sobald ich mehr Lohn bekomme» kannst Du gleich in die Tonne werfen.

Warum investieren besser ist als nach einer Lohnerhöhung zu fragen, kannst Du gerne beim führenden Finanzportal für Frauen in den USAEllevest” nachlesen: «Yes, you should totally ask for the raise – but investing now can actually have a bigger impact on your financial future than boosting your salary by 30%»

Na wenn das nicht Motivation genug ist, sich jetzt gleich mit dem Investieren zu befassen.

Grund 4: Berufswahl

Frauen wählen oft ein Studienfach oder einen Beruf mit Schwerpunkt Sozialwissenschaften, Gesundheit oder Bildung. Die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) werden seit Jahren hauptsächlich von Männern belegt.

Dies mag auch einen direkten Zusammenhang haben mit dem Einkommen, denn soziale Berufe oder solche die mit der Pflege oder Bildung von Menschen zu tun haben, werden oft schlechter vergütet wie jene im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich.

Geld oder Traumberuf?

Damit wir uns richtig verstehen, ich möchte Dir nicht ausreden Lehrerin, Psychologin oder Pflegerin zu werden aber Dir sollte gleichzeitig bewusst sein, dass Du dort keine grossen Einkommenssprünge erreichen kannst.

Wie kannst Du also sicherstellen, dass durch die Ausübung Deines Traumberufs langfristig keine finanziellen Nachteile für Dich entstehen? Ganz einfach, indem Du anfängst einen Teil Deines Einkommens zu investieren.

Finanzbildung zahlt sich aus: Bar auf die Hand

Das Sparkonto hat schon lange ausgedient und das ist meines Erachtens schon Grund genug, sich nicht nur in seinem Beruf weiterzubilden, sondern auch wenn es um die persönlichen Finanzen geht. Die gute Nachricht ist also, Du musst jetzt nicht Deinen geliebten Job im Sozialbereich aufgeben, sondern Du kannst diesen weiterführen und nebenbei Dich mit Spass und Leichtigkeit in Finanzen weiterbilden. Eine Weiterbildung kann Dir zwar eine Lohnerhöhung einbringen, doch langfristig gesehen vertrete ich die Meinung: Investment schlägt Diplom. Bilde Dich also finanziell weiter und erweitere Deine Einkommensmöglichkeiten. Ich verspreche Dir, wenn Du dran bleibst wird es sich auszahlen, bar auf die Hand. 

Soweit alles klar, aber wie weiter?

Das weibliche Gehör scheint ein bisschen resonant wenn das Wort «Investieren» fällt. Für viele klingt dies einfach nach ganz viel Langeweile, Risiko und überhaupt, das ist doch alles viel zu komplex! Da sind tausende Zusammenhänge, die man (Frau!) zuerst verstehen muss.

Also, es stellt sich die Frage, wie Du jetzt konkret starten kannst, wobei es eigentlich keine Frage ist, denn wenn wir ganz ehrlich sind geht es jetzt darum, endlich den A*** hochzukriegen. Nicht wahr? 😉

Ich freue mich sehr, dass ich Dir heute die gute Nachricht überbringen kann: es gibt Lösungen. Ja die gibt es wirklich. Wir haben es der Digitalisierung zu verdanken, dass es heutzutage breite Paletten an Produkten gibt, die gleich beide Fliegen (Risiko & Komplexität) mit einer Klappe bzw. einer Lösung schlagen.

Ich will noch nicht zu viel verraten aber die Fortsetzung dieses Beitrags (Publikation Mitte September) solltest Du auf keinen Fall verpassen.

Trage Dich gleich hier in meinen Newsletter “Geld-Glücksbrief” ein, so wirst Du umgehend digital angestupst wenn ich Teil 2 aufgeschaltet habe.

Ich wünsche Dir einen investitionsreichen Start in den Herbst.

Corinne Brecher

Corinne Brecher

Dein Ziel ist meine Mission: Finanziell stark als Frau durch die Welt zu gehen hat mir unglaublich viele Türen geöffnet. "Wenn Du immer nur tust was Du schon kannst, bleibst Du immer das was Du schon bist."
In diesem Sinne: Lass' uns loslegen!
Corinne Brecher

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